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Rückblicke Südtirol
Südtirol 1947 PDF Drucken E-Mail
31.01.1947
Die SVP verfaßt eine Denkschrift an anglo-amerikanische Stellen in der sie die Methoden des italienischen Polizeiapparates als eine Steigerung der faschistischen bezeichnet.
09.02.1947
bis
10.02.1947
SVP-Landesversammlung. Erich Amonn betont die Bedeutung der Rückkehr der abgewanderten Südtiroler.
10.02.1947
Der Friedensvertrag der Alliierten mit Italien wird unterzeichnet. Das später als "europäische Lösung" bezeichnete Gruber-De Gasperi-Abkommen wird im Annex IV des italienischen Friedensvertrages verankert. Artikel 85 des Vertrages bestimmt, daß die Annexe als integrierender Bestandteil des Vertrages anzusehen sind und dieselbe Bedeutung und dieselben Auswirkungen haben wie der Vertrag selbst. Das Abkommen läßt sich in der Folgezeit nur eingeschränkt realisieren.
18.02.1947
Bericht Erich Kneußls an Bundeskanzler Figl, in dem die SVP meint, es sei "allerhöchste Zeit" daß Österreich eingreife.
05.03.1947
Südtirolbesprechung im BKA,AA. Desinteresse Grubers: "Die Arbeiten an dem österreichischen Staatsvertrag nehmen alle Leute voll in Anspruch.", es gibt keinen Brief an Italien wegen der unhaltbaren Lage in Südtirol und der Optantenfrage, wie gefordert.
08.03.1947
Bei einem Treffen De Gasperi - Botschafter Johannes Schwarzenberg, kommt das Südtirolproblem zur Sprache, De Gasperi kritisiert das Verhalten der Südtiroler.
14.03.1947
Erste Gespräche in Wien zwischen dem italienischen Botschaftsrat Maurilio Coppini und den Legationsräten Kripp und Schöner, wegen Einleitung von Vorbesprechungen zur Optantenfrage.
21.03.1947
Amonn berichtet in Innsbruck über den Stand der Optanten- und Autonomiefrage.
23.03.1947
Schreiben von SVP-Obmann Erich Amonn an Bundeskanzler Leopold Figl, in dem er auf die Autonomie und die Notwendigkeit einer sofortigen Initiative Österreichs in der Optantenfrage eingeht.
24.03.1947
Coppini bittet Schöner und Kripp erneut um die Bekanntgabe der Wünsche des BKA,AA zur Regelung der Optantenfrage. Man gibt Coppini die österreichische vorläufige, unverbindliche Stellungnahme Österreichs, der im wesentlichen ein SVP-Entwurf zugrunde liegt.
16.04.1947
bis
24.04.1947
SVP-Delegation mit Erich Amonn, Otto v. Guggenberg, Friedl Volgger und Josef Raffeiner kommt zu Gesprächen mit De Gasperi u.a. in Rom (14. - 25. April), der Autonomieentwurf vom Nov. 1946 wird überreicht, Uneinigkeit über das Autonomiegebiet.
20.04.1947
In Trient Demonstration der Trentiner ASAR.
08.05.1947
bis
09.05.1947
Besprechung zwischen Gruber und Tinzl in Wien über ein Eingreifen Grubers in die Autonomieverhandlungen der SVP in Italien, Tinzl entwirft einen Brief Grubers an De Gasperi, der aber erst am 12. Juli übergeben wird.
10.05.1947
bis
23.05.1947
Josef Raffeiner und Guggenberg zu Gesprächen in Rom.
31.05.1947
Ende Mai: Die italienische Antwort auf die unverbindliche Stellungnahme Österreichs liegt vor, die Italiener bestehen auf ihren Vorstellungen.
26.06.1947
Der italienischen politischen Vertretung im Wien wird eine österreichische Antwortnote auf die italienische Stellungnahme von Ende Mai übergeben, die mehrere Bedingungen für eine einvernehmliche Einigung über das Optantengesetz enthält.
27.06.1947
Die italienische Verfassunggebende Versammlung beschließt ohne Anhörung der Südtiroler die Errichtung einer "Region Trentino-Tiroler Etschland". Proteste der Südtiroler gegen den Zusammenschluß mit Trient bleiben wirkungslos.
28.06.1947
Der Altparlamentarier Francesco Nitti protestiert in einer Sitzung gegen den am 27. 6. beschlossenen Artikel zur Schaffung autonomer Regionen.
12.07.1947
Schreiben von Karl Gruber an Alcide De Gasperi von Botschafter Schwarzenberg übergeben.
14.07.1947
Antwortschreiben De Gasperis, verspricht autonome Regelung in Beziehung auf das Pariser Abkommen.
15.07.1947
Treffen zwischen ASAR- und SVP-Vertretern in Trient.
30.07.1947
Gruber beschließt, Legationsrat Kripp nach Rom zu entsenden, um die Absichten der italienischen Regierung in der Südtirolfrage festzustellen.
02.08.1947
Unterredung Guggenbergs mit Innocenti, über konkrete Fragen der Autonomie wird nicht gesprochen.
08.08.1947
Kripp trifft in Rom ein, hat in den folgenden Tagen Unterredungen u. a. mit Innocenti, es scheint an Vertrauen zu fehlen.
12.08.1947
Kripp trifft zu einem ersten Gespräch mit Innocenti zusammen, der inzwischen Südtirolreferent im italienischen Ministerratspräsidium ist.
04.09.1947
bis
05.09.1947
Auf Einladung De Gasperis sind Erich Amonn und Otto v. Guggenberg in Wien, um über die weitere Lage zu beraten, sie berichten über die italienische Zuwanderung und Vorwürfe an die SVP-Leitung. Gruber will bei den Alliierten Schritte unternehmen, sollten die Südtiroler Mindestforderungen nicht erfüllt werden.
09.09.1947
Die italienische Regierung antwortet auf die österreichischen Vorschläge vom 26. Juni, in bestimmten wichtigen Punkte hat sich keine Annäherung ergeben.
16.09.1947
Der Friedensvertrag mit Italien tritt nach Hinterlegung der Ratifikationsurkunden der Signatarstaaten in Kraft.
19.09.1947
Italien wird der Vorschlag mündlicher Verhandlungen über die Optantenfrage gemacht.
29.09.1947
Guggenberger erhält im Gespräch mit Innocenti die Zusage einer Einladung der Südtiroler zu einer mündlichen Aussprache nach Rom, er übergibt eine Kopie des Briefes Grubers vom 24. Sept. 1946.
16.10.1947
Persönliches Schreiben von Bundeskanzler Figl an De Gasperi.
17.10.1947
Es ist die Rede von einer engen Zusammenarbeit der SVP mit den Trentiner Autonomisten, da "keine Hoffnung auf Österreich".
27.10.1947
Antwort De Gasperis auf das Schreiben Bundeskanzler Figls.
01.11.1947
"Siebenerentwurf", ausgearbeitet von der Bonomi-Kommission wird zur Stellungnahme übermittelt.
Zusätzliche Informationen:

13.11.1947
In Rom beginnen die entscheidenden Gespräche über die Optantenfrage zwischen Innocenti, Sorrentino und Coppini und Minister Markus Leitmaier, Kripp und Schwarzenberg sowie Guggenberg, Tinzl, Gschnitzer und Karl Kunst.
15.11.1947
Die SVP lehnt den italienischen Autonomieentwurf ab.
01.12.1947
bis
31.12.1947
Der Brief Grubers an Guggenberger wird veröffentlicht.
Zusätzliche Informationen:

02.12.1947
Ende der Verhandlungen zwischen SVP und Trentiner Parteien, da diese an der Regionalautonomie festhalten.
04.12.1947
bis
06.12.1947
Raffeiner führt Gespräche mit Innocenti u. a. in denen von einer mündlichen Aussprache mit den Südtirolern keine Rede mehr ist.
Zusätzliche Informationen:

09.12.1947
Außerordentliche Landesversammlung der SVP in Bozen.
16.12.1947
Mehrere hundert Demonstranten stürmen die Bozner Präfektur.
17.12.1947
bis
23.12.1947
Raffeiner und Guggenberg in Rom um Aussprachen und Kontakte mit italienischen Politikern zu bekommen. Botschafter Schwarzenberg: "Damit beginnt für die Gesandtschaft ein neuer Leidensweg."
19.12.1947
Amonn schreibt an Staatspräsident Enrico De Nicola.
23.12.1947
Nachdem Gruber das Foreign Office um Unterstützung gebeten hat, das jedoch keine Erfolge erzielen konnte, erreicht auch der britische Botschafter in Gesprächen mit De Gasperi nichts.
24.12.1947
Auf Weisung Grubers hält Guggenberger De Gasperi anhand dessen Briefwechsels mit Gruber und des Gruber-Briefes vom September 1946 die Unannehmbarkeit des vorliegenden Autonomieentwurfes vor.
weiter …
 
Südtirol 1946 PDF Drucken E-Mail
01.01.1946
Die Zivilverwaltung der Provinz Bozen geht von der Alliierten Kontrollkommission auf die italienische Regierung über, lediglich das strittige Territorium der Venezia Giulia mit den Provinzen Triest, Görz und Udine bleibt unter alliierter Verwaltung; die AMG in Bozen unter dem britischen Oberst Miller behält nur mehr den Kompetenzbereich Militär und Sicherheit (Grenzverkehr mit Österreich) und dieser fungiert als Verbindungsoffizier zur Alliierten Kontrollkommission in Rom.
04.01.1946
Als Gegenäußerung zur österreichischen Note an den Alliierten Rat richtet De Gasperi an die Botschafter der Alliierten in Rom eine Note, in der er am Verbleib Südtirols bei Italien festhält; die deutschsprachige Bevölkerung habe in diesen Territorien seit 1919 abgenommen, die italienische sei ständig gewachsen, Bozen sei heute eine größere Stadt mit italienischer Mehrheit, Südtirol zum "unentbehrlichen Hinterland für die Industrie der Poebene" geworden.
07.01.1946
Das Foreign Office läßt seinen Vertreter in Österreich, William B. Mack, wissen, daß keine Einwände bestünden, die Bundesregierung über die "provisorische Entscheidung" zu informieren, daß Südtirol mit Ausnahme allfälliger "kleinerer Grenzänderungen" nicht an Österreich abgetreten werde.
08.01.1946
Erich Amonn und Josef Raffeiner fahren nach Rom, um mit De Gasperi das Südtirolproblem zu besprechen. Am 11.1.1946 werden sie vom Ministerpräsidenten empfangen. Das Hauptgesprächsthema war die Regelung der Optantenfrage, v.a. der vom Ministerrat am 24.11.1946 gefaßte Beschluß zur Regelung der Staatsbürgerschaftsoptionen, Probleme der Zweisprachigkeit, Aufnahme von Beamten im öffentlichen Dienst, Heimkehr der Kriegsgefangenen und die Frage einer Mitarbeit der SVP an einer Kommission zur Regelung der Optantenfrage; De Gasperi erklärt sich zu einer Revision des Entwurfs bereit und fordert die SVP zur Zusammenarbeit mit der italienischen Regierung auf, obgleich inzwischen das AMG den Regierungsentwurf zur Optantenfrage bereits abgelehnt hat, weil dieser nicht im Einklang mit der italienischen Gesetzgebung steht.
10.01.1946
Die SVP-Delegierten versuchen wegen der schwebenden Optantenfrage bei der Alliierten Kommission in Rom vorzusprechen, werden dort aber nicht angehört.
11.01.1946
Unterredung des Außenministers Gruber mit dem italienischen Handelsdelegierten in Wien, Maurillo Coppini, bei dem der Außenminister unmißverständlich klar macht, daß eine Autonomie für Südtirol keine Lösung des Problems sei, sondern nur Ausgangspunkt für neue anhaltende Konflikte; die Leiter der Mitteleuropa- und Südeuropa-Abteilungen im State Department vertreten den Standpunkt, daß eine Volksabstimmung in Südtirol in Betracht gezogen werden sollte.
15.01.1946
Italien steht - laut Wiener Zeitung 15.1. - auf dem Standpunkt, daß alle Optanten die italienische Staatsbürgerschaft verloren haben. Für die 70.000 Abwanderer lehnt Rom einen Rückerwerb der italienischen Staatsbürgerschaft überhaupt ab, während sie ihn für die in Südtirol verbliebenen Personen zwar vorsieht, aber hierfür sehr dehnbare Bedingungen stellt. Jeder in Südtirol befindliche Optant muß ein Gesuch einbringen, über das eine Kommission entscheidet, in der drei Italiener und zwei Tiroler sitzen sollen.
16.01.1946
Mack berichtet an das Foreign Office, daß er Gruber über den Septemberbeschluß (14.9.) informiert hat.
17.01.1946
Amtliches Kommuniqué über den Empfang der SVP-Vertreter bei De Gasperi (11.1.) in den Dolomiten und im Volksboten, Parteiobmann Amonn verwahrt sich gegen Gerüchte und Verdächtigungen, wonach das Selbstbestimmungsrecht von der Partei nicht mehr verfochten werde, ruft zur Ruhe und Besonnenheit auf und distanziert sich von "nazistischen Kreisen", die bereits einmal Südtirol "an den Rand des Abgrunds geführt haben".
21.01.1946
Gruber übergibt dem Alliierten Rat ein Memorandum, in dem Österreich im Falle der Rückkehr Südtirols anbietet: 1. Verbleib der Wasserkräfte bei Italien, 2. zukünftige Nutzung der Wasserkraft durch österreichisch-italienische Gesellschaften, 3. freie Wahl der Staatsbürgerschaft für die Italiener mit einem privilegierten Sonderstatus, Kultur- und Sprachautonomie, 4. Unterstellung Südtirols unter den Schutz der Vereinten Nationen, 5. Italien erhält eine Freihafenzone an der Donau; nach Auffassung des britischen Vertreters Mack "ein großzügiger und staatsmännischer Beitrag zur Lösung" des Problems; De Gasperi erklärt in der Consulta, daß die geplante lokale Autonomie nicht nur den deutschen Teil der Provinz Bozen betreffen, sondern sich "auf das ganze tridentinische Venetien beziehen" müsse.
22.01.1946
Erteilung der Agreements für diplomatische Vertreter Österreichs bei den Regierungen der USA, Großbritanniens und Frankreichs
23.01.1946
Bundeskanzler Figl unterstreicht in einem Telegramm an Bevin die Notwendigkeit der Rückkehr Südtirols mit Blick auf die zukünftige Stabilität Österreichs; Besprechung zwischen Eduard Reut-Nicolussi, Josef Muigg und den Pfarren Falk von Gossensaß und Großgasteiger von Brenner in Gries am Brenner, um Kontakte zwischen Nord- und Südtirol zu intensivieren; klarzustellen, daß Verhandlungen mit den Italienern abzulehnen seien und Demonstrationen und Kundgebungen in Südtirol vorzubereiten sind.
24.01.1946
Generalvikar Pompanin bittet den Obmann des Verbandes der Südtiroler in Tirol, Reut-Nicolussi, sich dafür einzusetzen, daß die Bundesregierung nachdrücklich ein Plebiszit für Südtirol verlangt; die Bundesregierung richtet ein Memorandum an den Alliierten Rat in bezug auf die beabsichtigte Regelung der Optantenfrage (Gesetzesentwurf) seitens der italienischen Regierung. Das Hitler-Mussolini-Abkommen von 1939 wird für ungültig erklärt.
25.01.1946
Amonn und Raffeiner sprechen mit dem britischen Beobachter Colonel Miller, der ihnen vorher schon die Autonomielösung nahezubringen versuchte. Er fordert sie auf, Memoranden zur Brennergrenze, die Grenze bei Salurn und zur "napoleonischen Grenze" vorzulegen.
01.02.1946
Die Bundesregierung überreicht laut Wiener Zeitung vom 2.2. dem Alliierten Rat eine Note zur Südtirolfrage. Für die Territorien, die aufgrund der beantragten Volksabstimmung an Österreich zurückfallen würden, wäre Wien bereit, die von Italien errichteten Elektrizitätswerke in italienischen Händen zu belassen; der Stromexport nach Italien würde devisenfrei erfolgen; den im Rückgliederungsgebiet verbleibenden Italienern die Wahl zwischen österreichischer und italienischer Staatsbürgerschaft freigestellt und volle kulturelle Autonomie, Niederlassungsfreiheit und die Freiheit der wirtschaftlichen Betätigung gewährt; Österreich ist bereit, das Rückgliederungsgebiet unter den besonderen Schutz der Vereinten Nationen zu stellen, um somit den strategischen Befürchtungen der Italiener voll Rechnung zu tragen. Ferner wird Italien die Errichtung einer Freihandelszone an der Donau vorgeschlagen.
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Südtirol 1945 PDF Drucken E-Mail
14.03.1945
Karl Gruber trifft aus der Rüstungsindustrie des Deutschen Reiches kommend als "Ing. Brandt" in Innsbruck ein.
31.03.1945
Truppen der sowjetischen Armee überschreiten bei Güns, südöstlich von Wien, die ungarisch-österreichische Grenze.
09.04.1945
Wien ist von sowjetischen Truppen eingekreist.
21.04.1945
Karl Renner, der sich in Gloggnitz aufgehalten hat, trifft in Wien ein, wo er erste Besprechungen mit Vertrauensmännern der ÖVP, SPÖ und KPÖ aufnimmt.
26.04.1945
Fühlungnahme Karl Grubers mit Helmut Heuberger und der Widerstandsgruppe Gruppe O5 und des POEN (Eduard Reut-Nicolussi, Fritz und Otto Molden, Richard Heuberger).
27.04.1945
Die provisorische Staatsregierung unter Staatskanzler Renner konstituiert sich, sie proklamiert die Wiederherstellung der Republik Österreich; der provisorischen Regierung gehören Sozialisten (u.a. Adolf Schärf), Christdemokraten (Leopold Kunschak) und Kommunisten (Johann Koplenig) an; Benito Mussolini wird von Partisanen am Comer See gefangengenommen und am Tag darauf erschossen.
28.04.1945
Der Oberste Kommissar verläßt Bozen.
30.04.1945
Selbstmord Hitlers in Berlin; Italienische Demonstrationszüge in Meran, die in einen Art Aufstand münden, der auf ausdrücklichen Befehl von Bruno De Angelis bereits nach Unterzeichnung des Waffenstillstandes mit der deutschen Heeresgruppe C provoziert wird. Es sterben mindestens zwölf Personen.
01.05.1945
Befreiung von Geiseln des NS-Regimes im Pustertal (136 Persönlichkeiten aus 22 Nationen wurden in die sogenannte "Alpenfestung" Hofers verbracht). Es erfolgt die Entwaffnung der sie bewachenden SS-Verbände durch eine Panzergrenadierkompanie unter dem Kommando von Hauptmann von Alvensleben; die deutschen Heeresdienststellen übergeben die Persönlichkeiten am 4.5. den in Südtirol eingerückten amerikanischen Truppen.
02.05.1945
Es kommt zu von italienischer Seite provozierten Auseinandersetzungen zwischen deutschen Truppen und italienischen Partisanen in Laas im Vinschgau, bei denen 9 italienische Arbeiter sterben.
02.05.1945
14:00 Uhr: Kapitulation aller deutschen Streitkräfte in Italien.
03.05.1945
Einheiten der 103. US-Infanterie-Division erreichen zwischen 19 und 20 Uhr Innsbruck (7. Armee); die Widerstandsbewegung besetzt das von den Nationalsozialisten geräumte Landhaus; die einrückenden US-Truppen werden von Reut-Nicolussi auf Englisch begrüßt.
03.05.1945
Das CLN mit De Angelis an der Spitze übernimmt die Zivilverwaltung der Provinz Bozen; in der Industriezone beginnt auf ausdrücklichem Befehl De Angelis ein Aufstand - bereits nach Unterzeichnung des Waffenstillstandes, beim Angriff italienischer Partisanen auf Einheiten der Wehrmacht kommen Partisanen (25) und italienische Zivilisten (20-25) ums Leben. Die Zahlen der Todesopfer schwanken.
03.05.1945
Italiener eröffnen in Bozen das Feuer auf sich zurückziehende deutsche Truppen.
04.05.1945
Der Exekutiv- bzw. Ordnungsausschuß der "Österreichischen Widerstandsbewegung" tritt zur ersten Sitzung in Innsbruck zusammen, Gruber leitet den Vorsitz.
 
Südtirol 1943-1944 PDF Drucken E-Mail
25.07.1943
Sturz Mussolinis; neue Regierung Badoglio. Waffenstillstand Italiens mit den Alliierten.
08.09.1943
Deutsche Truppen besetzen Italien; Errichtung des "Südtiroler Ordnungsdienstes" (SOD).
20.09.1943
Auf Befehl Hitlers Errichtung der "Operationszone Alpenvorland"; "Oberster Kommissar" wird Gauleiter Franz Hofer.
30.10.1943
bis
11.01.1943
Die Moskauer Deklaration über Österreich wird anläßlich des Abschlusses der Außenministerkonferenz in Moskau kundgemacht: der "Anschluß" als null und nichtig, die Befreiung des Landes und die Wiederherstellung der Unabhängigkeit Österreichs werden als Ziele propagiert, gleichzeitig aber auf die Verantwortung für die Teilnahme am Kriege Hitlers hingewiesen, woraus sich ein eigener Beitrag zur Befreiung ergebe; Südtirol fällt nach dem Waffenstillstand Italiens mit den Westmächten (8.9.) in den Bereich der von Hitler geschaffenen "Operationszone Alpenvorland" (gemeinsam mit Trient und Belluno) unter den Obersten Kommissar Franz Hofer; daneben besteht die "Republica Sociale di Salo" an der Spitze mit dem am 12.9 befreiten Mussolini.
06.11.1943
Allgemeine Wehrpflicht in der Operationszone
08.06.1944
Das Komitee für Nachkriegsplanung im State Department (Vorsitz Sumner Welles) spricht sich für die Rückkehr Südtirols aus, weil diese Region der Wiederherstellung des österreichischen Staates in politischer wie wirtschaftlicher Hinsicht dienen würde und diese von Geschichte, Kultur und Tradition her österreichisch sei.
27.06.1944
US-Präsident Roosevelt billigt ausdrücklich schriftlich den Vorschlag des Komitees für Nachkriegsplanungen im State Department, d.h. die Rückgliederung Südtirols an das zukünftige Österreich.
 
Südtirol 1939 PDF Drucken E-Mail
27.04.1939
Eine Abordnung des VKS wird von Reichsleiter Martin Bormann und SS-Oberführer Hermann Behrends in München offiziell darüber informiert, daß Hitler die Südtirolfrage "im Sinne der Aussiedlung" zu lösen wünsche. Der VKS lehnt eine Umsiedlung "unbedingt" ab, dies sei der einzige "Befehl Hitlers", dem man nicht Folge leisten würde.
22.05.1939
Der "Stahlpakt" zwischen Deutschland und Italien wird geschlossen.
16.06.1939
Hitler beauftragt Himmler mit der Gesamtplanung und Durchführung der Umsiedlung.
23.06.1939
Im Reichssicherheitshauptamt in Berlin vereinbaren Heinrich Himmler und der italienische Botschafter Attolico ein Abkommen über die Umsiedlung der Südtiroler; ca. 75.000 Südtiroler wandern zwischen 1939 und 1943 infolge Option für Deutschland ab.
Die erste Reaktion des VKS ist die Ablehnung der Umsiedlungsvereinbarung; auf einer gemeinsamen Sitzung mit Vertretern des Deutschen Verbandes wird beschlossen, unter keinen Umständen auszuwandern.
29.06.1939
Der VKS ist für die Umsiedlung; die Bevölkerung spaltet sich in "Optanten" und "Dableiber".
01.08.1939
Ab August: "Dableiber"- und Optantenflugblätter
Zusätzliche Informationen:

01.09.1939
September: Errichtung der "Amtlichen deutschen Ein- und Rückwandererstelle" (ADERST) in Bozen.
21.10.1939
Unterzeichnung des Umsiedlungsvertrages; Optionsfrist läuft bis 31.12.1939 (für den Klerus bis 30.6.1940); Herbst: Beginn der Umsiedlung; Umsiedlung soll am 31.12.1942 abgeschlossen sein. Einrichtung deutscher Sprachkurse.
20.11.1939
Gründung des "Andreas-Hofer-Bundes" als politische Organisation der Dableiber.
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