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Die Welt steht vor einem Experiment mit hohen Risiken: Die US-Notenbank Fed und die Bank of England |
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Samstag, 24. Juli 2010 |
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Früher hießen sie Währungshüter, die Notenbanker von Federal Reserve,
Bank of England und Europäischer Zentralbank. Ihre Mission war es, die
Stabilität unserer Währung zu schützen. Doch nun haben die Herren des
Geldes andere Prioritäten. Sie lassen die Druckmaschinen rotieren und
können scheinbar gar nicht genug Geldscheine in die Wirtschaft blasen.
Um einen neuen Konjunktureinbruch zu verhindern, soll die Ökonomie mit
frisch geschaffenem Geld gedopt werden
Zur Wochenmitte signalisierte US-Notenbankchef Ben Bernanke ein
erneutes Anfahren der Druckmaschinen und auch die Bank of England ließ
durchblicken, dass sie den Finger bereits am Schalter hat, um neue Noten
zu produzieren. Nicht zuletzt der schwächelnde Häusermarkt, vor allem
in den USA, soll gestützt werden. Die Notenbanken werden zu „Notbanken“.
Aber immer mehr Geld drucken ist ein riskanter Weg. Leicht könnte die
monetäre Rettungsaktion für die Konjunktur in der Zerstörung unserer
Währungen enden. Und auch Börsianer müssen zittern. „Die
Ausstiegsstrategien der Notenbanken könnten zu starken Turbulenzen an
den Märkten führen“, fürchtet Richard Berner, Ökonom bei der US-Bank
Morgan Stanley. Seit der Finanzkrise ist das Kreditsystem schwer
gestört. Zuerst hatten die Banken keine Liquidität, jetzt sind sie zwar
wieder ausreichend kapitalisiert, scheuen aber davor zurück, das Geld an
Bürger und Firmen auszuleihen.
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Samstag, 24. Juli 2010 |
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Sogenannte Flatrate-Bordelle haben in Deutschland bundesweit für Empörung gesorgt. Die Strafen gegen die Betreiber fallen aber eher milde aus.
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Europa kassiert 52 Mio. Euro KFZ-Bußgelder von Deutschen Schweiz, Österreich, Italien. |
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Mittwoch, 21. Juli 2010 |
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515.784 Bußgeldbescheide alleine aus der Schweiz, Niederlande, Österreich, Belgien und Italien / Deutschland selbst kassiert kaum im Ausland
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Wassereinbruch im Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum |
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Sonntag, 18. Juli 2010 |
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Durch das heftige Unwetter im Großraum
Innsbruck kam es heute zu einem massiven Wassereinbruch im Tiroler Landesmuseum
Ferdinandeum. Das Wasser drang von der Kanalisation in das Depot U2 des Museums
ein. Dort befinden sich die Bestände der Bibliothek des Tiroler Landesmuseums.
Das Ausmaß des Schadens ist unklar. Sämtlich verfügbare Museumsmitarbeiter sind
zur Zeit im Einsatz, um die Schäden zu beseitigen. Die Bibliothek wird in den
nächsten Tagen geschlossen sein.
Die Bergung der Bücher wird
wahrscheinlich bis in den frühen Morgenstunden zum Sonntag andauern. Die
betroffenen Bücher werden sofort abtransportiert und in großen Kühlkammern
gebracht. Dort werden sie bis zur Restaurierung eingefroren. Nach einer
ersten Lagebeurteilung sind 15 qm Bibliotheksbestand betroffen. Es waren/sind
über 30 Mitarbeiter der Tiroler Landesmuseen im Berge- und
Sicherungseinsatz.
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