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BOZEN (BOTZEN) BAHNHOF PDF Drucken E-Mail
Dienstag, 9. März 2010
Das Leitner-Projekt ist sehr interessant, aber die Hauptlinie sollte unbedingt bis zum Bozner Bahnhof führen und damit den Vorgaben der Machbarkeitsstudien (Knoflacher/Hüsler) folgen, die von den Gemeinderäten Bozen, Eppan und Kaltern beschlossen worden sind. Als ehem. Trambeauftragter der Stadt Bozen verfolge ich so Benedikter weiterhin maßgeblich dieses Projekt innerhalb der Bozner Regierungsmehrheit. Den Projektvorschlag der Fa. Leitner begrüße ich ausdrücklich - nicht zuletzt hatte ich selbst die Firma immer wieder dazu aufgefordert, ein handfestes Projekt vorzulegen (dazu Fax-Anlagen…).

Sowohl Prof. Knoflacher (BZ-Überetsch) als auch Prof. Hüsler (innerstädtisch) sehen in ihren Studien eine moderne Oberflächenbahn nach klassischen Vorbildern vergleichbarer mittelgroßer Städte wie Freiburg, Straßburg, Padua, Grenoble usw. vor, aus der Erfahrung, dass nur eine Tram „mit Bodenhaftung“ als attraktive Alternative zum Pkw angenommen wird, da sie imstande ist, die Blechlawine nachhaltig zu verdrängen.

Selbstverständlich wird in allen Studien die Tramlinie bis zum Bozner Bahnhof – dem logischen Knotenpunkt im Stadtzentrum – weitergezogen: Die Tram soll ja mit allen übrigen Verkehrsträgern vernetzt sein!

Was die Finanzierung anlangt, verweise ich erneut auf die entsprechende Vorarbeit der Gemeinde Bozen: Mit unseren Gemeinderatsbeschlüssen zum Masterplan (am 21.1.2010) und zum Budget 2010-2012 (am 4.2.2010) haben wir die politische Grundlage für die „Querfinanzierung“ der Tram durch die SEL-Umweltmillionen aus den Kraftwerken St. Anton und Kardaun gelegt.

Die Fa. Leitner wird ersucht, ihren Vorschlag nunmehr auch den Verantwortlichen der Gemeinden Bozen, Eppan und Kaltern vorzustellen. Was Bozen betrifft, so bin ich persönlich bereit, die Vorstellung zu organisieren erklärt Rudolf Benedikter

 
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